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Die Denkmalschutz Immobilie als Kapitalanlage

Wer als Kapitalanleger in eine Denkmalschutz Immobilie investiert, kann eine der wenigen Möglichkeiten nutzen, extrem Steuern zu sparen. Unter Denkmalschutz stehende Häuser haben eine viel höhere Abschreibung als die normale Altbau- oder die Neubau-Abschreibung.

Die Wertsteigerung der Denkmalschutz Immobilie ist überdurchschnittlich. Nach einer Kernsanierung handelt es sich eher um einen reizvollen Neubau mit geschichtsträchtiger Vergangenheit. Wird das Gebäude hochwertige ausgestattet, ist es ein zukunftssicheres Anlageobjekt.

Welche Abschreibungen gelten für die Denkmalschutz Immobilie?

Die Sanierungskosten können zu einhundert Prozent von der Steuer abgesetzt werden:

  • Bei einer vermieteten Denkmalschutz Immobilie, können die Kosten der Modernisierung acht Jahre mit neun, vier weitere Jahren mit sieben Prozent steuerlich angesetzt werden.
  • Bei einer selbst genutzten Denkmalschutz Immobilie, können die Kosten der Sanierung zehn Jahre mit neun Prozent vom Einkommen abgesetzt werden.

Die hohen Abschreibungssätze der Denkmalschutz Immobilie verringern das zu versteuernde Einkommen deutlich. Besonders Besserverdiener profitieren von der Denkmal-AfA.

Keine Denkmal-AfA aufs Grundstück

Im Steuerrecht wird davon ausgegangen, dass ein Haus später einmal verschlissen ist. Es wird abgerissen. Grundstücke können sich nicht abnutzen, sie bleiben bestehen.

Deshalb wird beim Immobilienerwerb der Wert des Grundstückes vom Kaufpreis abgezogen. Das Grundstück wird heraus gerechnet, da für den Boden keine Abschreibung angesetzt werden darf.

Förderung Kaufpreis und Sanierung bei Denkmalschutz Immobilien

Im deutschen Steuerrecht ist die Doppelförderung ausgeschlossen. Dieselben Aufwendungen dürfen nicht mehrfach bezuschusst werden.

Für die Abschreibung der Denkmalschutz Immobilie gilt: Kaufpreis und Sanierung sind verschiedene Aufwendungen. Die unterschiedlichen Förderungen müssen eindeutig getrennt zugeordnet werden.

Soll eine sanierungsbedürftige Denkmal-Immobilie vermietet werden, kann der Kaufpreis nach Abzug des Grundstückswertes jedes Jahr linear mit zwei oder 2,5 Prozent abgeschrieben werden. Die Kosten der Modernisierung können mit den hohen Abschreibungssätzen der Denkmal-AfA angesetzt werden.

Die lineare Abschreibung aufs Gebäude gibt es nur bei Vermietung

Achtung: Bei selbst genutzten Immobilien kann nur die Denkmal-Afa auf die Sanierungskosten angesetzt werden, die lineare AfA auf die Bausubstanz gibt es nur bei Vermietung.

Es ist wichtig zu wissen, dass für die Abschreibung der Bausubstanz von Altbauten verschiedene Abschreibungssätze gelten:
Vor 1925 errichtete Gebäude, werden 40 Jahre mit 2,5 Prozent pro Jahr abgeschrieben. Nach 1925 errichtete Häuser werden 50 Jahre linear mit zwei Prozent pro Jahr abgeschrieben.

Nicht alles wird bei der Denkmalschutz Immobilie gefördert

Denkmal- und Ensembleschutz

Manchmal steht nicht das gesamte Gebäude als Einzeldenkmal unter Denkmalschutz. Lediglich die Fassade, als Teil einer Gebäudegruppe, steht unter Denkmalschutz. Die Kosten des äußeren Erscheinungsbild können steuerlich geltend gemacht werden.

Das können beispielsweise nur die Kosten der Fassadensanierung oder die Aufwendungen für den Einbau neuer, denkmalgerechter Fenster sein.

Gefördert werden nur die Aufwendungen für den Erhalte der Denkmalschutz Immobilie

Bei der Abschreibung der Denkmalschutz Immobilie gibt es Begrenzungen. Nicht jede Sanierung kann von der Steuer abgesetzt werden. Steuerlich berücksichtigt werden nur Aufwendungen, die das Denkmal erhalten und die für eine funktionale Verwendung nötig sind.

Die Kosten für die Neuanlage des Gartens oder der Neubau einer Garage auf dem Grundstück können nicht abgesetzt werden. Der Einbau von Heizung, Toilette und Bad kann abgesetzt werden.

Fazit: Eine Denkmalschutz Immobilie als Anlageobjekt lohnt sich für diejenigen, welche einen hohen Einkommensteuersatz haben. Die hohe Steuerersparnis vermindert das zu versteuernde Einkommen stark. Die AfA auf die Sanierungskosten ist die einzige Möglichkeit bei Eigennutzern einer Immobilie Steuern zu sparen.