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Das Haus als Anlageimmobilie

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Immobilien zählen bei der anhaltenden Zinslage zu den beliebtesten Kapitalanlagen. Moderate, dafür sichere Renditen ziehen immer wieder neue Investoren in den Wohnungsmarkt.

Die Intentionen dabei können unterschiedlich sein. Die einen suchen kurzfristige Investments mit hohen Gewinnen, andere wollen mit langfristigen Investments ihre Altersvorsorge erweitern. Für beide Varianten bietet das Haus attraktive Möglichkeiten.

Das Haus und seine Unterformen

Haus ist nicht gleich Haus. Es gibt viele verschiedene Formen und Bauweisen, Neu- und Altbauten und sogar historische Bauwerke wie Fachwerkhäuser.

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Haus Typen:

  • Das Reihenhaus ist eine klassische und sehr beliebte Variante. Auf wenig Grundstücksfläche kann viel Wohnraum vorhanden sein. Viele baulich gleiche Häuser reihen sich ähnlich den Mehrfamilienhäusern in den Städten aneinander und prägen so das Viertel.
  • Das Einfamilienhaus zählt mit zu den beliebtesten Varianten, ist aber auch das teuerste Haus. Freistehend bietet es viel Raum und Entfaltungsmöglichkeiten, aber auch die größten Investitionskosten.
  • Die Doppelhaushälfte ist wie das Reihenhaus nur ein Teil eines Komplexes und meist etwas kleiner als ein freistehendes Haus.

Wie ein Haus als Anlageimmobilie nutzen?

Eine Immobilie soll über 10 bis 20 Jahre hinweg Rendite abwerfen. Hierbei ist der Mietertrag der Dreh- und Angelpunkt. Mehr noch als bei einem Mehrfamilienhaus als klassische Anlageimmobilie müssen dafür bei einem Einfamilienhaus die harten Fakten überprüft werden.

Ob sich eine Investition lohnt, lässt sich bereits an 2 Werten berechnen: dem Kaufpreis und der aktuellen Jahresnettomiete.

Beträgt der jährliche Mietertrag etwa mehr als das 30fache des Kaufpreises, sollte über eine Investition nochmals nachgedacht werden. Selbst mit aufwendigen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen und einer entsprechenden Mietanpassung können mehr als 20 Jahre vergehen, bis sich der Haus Kaufpreis inklusive aller Kaufnebenkosten amortisiert.

Wichtige Faktoren bei einem Anlageobjekt

Wie bereits erwähnt: an der Jahresnettomiete entscheidet sich, ob sich ein Wohnhaus als Anlageimmobilie eignet oder nicht. Ein Einfamilienhaus wird anders genutzt als urbane Mehrfamilienhäuser. Die Fluktuation ist wesentlich geringer, da potentielle Mieter meist über einen sehr langen Zeitraum von mehreren Jahren einziehen wollen und dementsprechend höhere Anforderungen an die Immobilie stellen.

Je nachdem, ob diese erfüllt werden oder nicht, kann eine entsprechend hohe Miete verlangt werden. Der mögliche Mietzins lässt sich bereits an einigen wenigen Punkten ableiten:

  1. Die Lage allein vom Haus kann bereits entscheidend sein. Hierunter fallen Eigenschaften wie Stadtteil, Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und das Straßennetz, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten oder die unmittelbare Nachbarschaft. Besonders Familien mit berufstätigen Eltern bevorzugen kurze Wege und eine sichere Wohngegend und sind dementsprechend auch bereit, einen höheren Mietpreis in Kauf zu nehmen.
  2. Die Fläche und die Aufteilung sind ebenfalls Faktoren, an denen die Mietbereitschaft steht und fällt. Eine große Wohn- und Grundstücksfläche bedeutet auch höhere Mietpreise. Doch ist das Haus ungünstig geschnitten, sind etwa kritische Räume zu groß oder zu klein oder sind tote Zimmer vorhanden kann dies potentielle Mieter verschrecken und den möglichen Mietpreis senken.
  3. Die Ausstattung beeinflusst ebenfalls den möglichen Mietpreis. Ein Haus als Anlageobjekt sollte mindestens eine gehobene Ausstattung aufweisen. Darunter fallen eine hochwertige Einbauküche, Tageslichtbad, Fußbodenheizung, Echtholzparkett oder grundlegende Smarthome-Features. Je höher der Komfort, desto eher sind Mieter bereit, einen entsprechenden Mietpreis zu akzeptieren.
  4. Die Marktentwicklung sollte immer im Blick behalten werden. Ein Wohnquartier ist nicht statisch, sondern entwickelt sich stetig weiter. Handelt es sich etwa um ein Szeneviertel, kann die Anziehungskraft in 5 Jahren bereits wieder verschwunden sein.
    Im schlimmsten Fall ziehen Mieter in andere Wohngegenden oder werden von nachziehenden Bewohnern verdrängt. Ein Viertel mit einer über viele Jahre konstanten und vor allem vorhersagbaren Entwicklung bietet mehr Sicherheit für eine Kapitalanlage.